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Hundetreppe und Kofferraum: Ein- und Aussteigen ohne Sprung
Wann eine Hundetreppe fürs Auto sinnvoll ist, wie Sie die passende Länge wählen, die Treppe aufstellen und befestigen und Ihren Hund in Ruhe an Ein- und Aussteigen gewöhnen.

Der Sprung in den Kofferraum
Für viele Hunde gehört die Fahrt im Auto zum Alltag: zum Spaziergang am See, zur Hundeschule, in die Tierarztpraxis oder in den Urlaub. Der Sprung in den Kofferraum und wieder heraus fällt aber nicht jedem Hund leicht. Jungen, sportlichen Hunden gelingt er meist mühelos. Älteren, unsicheren oder kleinen Hunden fällt er schwerer, und große Hunde heben Sie ungern jedes Mal hinein.
Eine Hundetreppe macht aus dem Sprung ein paar Schritte. Ihr Hund steigt in seinem Tempo ein und aus, und Sie müssen ihn nicht heben. Dieser Ratgeber zeigt, wann eine Einstiegshilfe sinnvoll ist, wie Sie die passende Länge wählen, die Treppe aufstellen und Ihren Hund in Ruhe daran gewöhnen.
Wann eine Einstiegshilfe sinnvoll ist
Oft zeigen Hunde selbst, dass ihnen der Sprung zu viel wird. Achten Sie auf diese Zeichen:
- Ihr Hund zögert vor dem Kofferraum oder braucht mehrere Anläufe.
- Er springt nur noch, wenn Sie ihn auffordern, oder wartet, bis Sie ihn heben.
- Er rutscht beim Springen an der Ladekante ab oder landet unsauber.
- Er springt beim Aussteigen ungern aus der Höhe auf den Boden.
Eine Treppe kann auch helfen, wenn Ihr Hund sehr groß und schwer ist und Sie ihn nicht mehr heben können oder möchten. Soll Ihr Hund sich nach tierärztlichem Rat gerade schonen, fragen Sie Ihre Tierarztpraxis, was er in dieser Zeit darf und welche Einstiegshilfe zu ihm passt.
Treppe oder Rampe?
Beide führen in den Kofferraum, aber auf unterschiedliche Weise. Eine Treppe hat einzelne Stufen mit ebenen Trittflächen. Ihr Hund steigt sie Stufe für Stufe hinauf, ähnlich wie eine Treppe im Haus. Eine Rampe bietet eine durchgehend schräge Fläche, auf der Ihr Hund hinaufläuft.
Welche Lösung besser passt, hängt von Ihrem Hund und Ihrem Auto ab. Manche Hunde kennen Treppen aus dem Alltag und kommen damit schnell zurecht, andere laufen lieber über eine schräge Fläche. Bei hohen Fahrzeugen wird eine Rampe lang, damit sie nicht zu steil ist. Die Hundetreppe von HomePetWorld ist laut Beschreibung als Alternative zur Rampe gedacht.
Auf einen Blick
Treppe oder Rampe?
-
Hundetreppe
- Einzelne Stufen mit ebenen Trittflächen
- Ähnlich wie eine Treppe im Haus
- Klappbar, mit Transporttasche
-
Rampe
- Durchgehend schräge Fläche
- Wird bei hohen Autos lang
- Manche Hunde laufen lieber schräg
Was besser passt, hängt von Ihrem Hund und der Höhe Ihres Autos ab; probieren Sie in Ruhe aus.
Die richtige Länge: erst messen
Je höher die Ladekante Ihres Autos, desto länger sollte die Treppe sein, damit die Stufen nicht zu steil stehen. Messen Sie deshalb vor dem Kauf die Höhe der Ladekante vom Boden aus, am besten an einer Stelle, an der Sie die Treppe später anlegen.
Die Hundetreppe von HomePetWorld gibt es in zwei Längen: mit 4 Stufen und einer Länge von etwa 76 cm und mit 5 Stufen und etwa 96 cm. Die längere Variante ist für höhere Fahrzeuge gedacht. Eine Einstiegshöhe je Variante nennt die Produktbeschreibung nicht; sind Sie unsicher, ob 4 oder 5 Stufen passen, fragen Sie unseren Kundenservice mit dem Maß Ihrer Ladekante.
Die Treppe in Zahlen
Zwei Längen für verschiedene Autos
- 76 cmLänge mit 4 Stufenfür niedrigere Ladekanten
- 96 cmLänge mit 5 Stufenfür höhere Fahrzeuge
- 50 kgHundegewichtbis zu diesem Wert laut Produktbeschreibung
So ist die Hundetreppe gebaut
Ein Scherengestell aus Stahlrohr trägt die Stufen. Die Trittflächen sind aus Oxford-Gewebe mit einer rutschhemmenden PVC-Beschichtung, innenliegende PE-Platten stabilisieren jede einzelne Stufe. Eine durchgehende Stoffverkleidung schließt die Zwischenräume, sodass Ihr Hund nicht durch die Stufen hindurchsieht. Das kann unsicheren oder ängstlichen Hunden beim Einsteigen mehr Vertrauen geben.
Laut Produktbeschreibung ist die Treppe für Hunde bis 50 kg ausgelegt, bei beiden Längen. Ein Befestigungssystem sorgt laut Beschreibung für zusätzlichen Halt am Fahrzeug, und eine Transporttasche gehört zum Lieferumfang. Nach der Fahrt klappen Sie die Treppe zusammen und verstauen sie im Kofferraum.

Aufstellen und befestigen
Nehmen Sie die Treppe aus der Tasche und ziehen Sie das Scherengestell auseinander. Achten Sie darauf, dass alle Stufen vollständig aufgeklappt sind, bevor Sie die Treppe an das Fahrzeug stellen.
- Stellen Sie das untere Ende auf festen, ebenen Boden, nicht auf weichen Rasen oder losen Kies.
- Setzen Sie das obere Ende an der Ladekante an.
- Befestigen Sie die Treppe mit dem Befestigungssystem so, wie es die Herstellerangaben beschreiben.
- Prüfen Sie vor jedem Einstieg, ob die Treppe gerade steht und nicht wackelt. Verrutscht sie, richten Sie sie neu aus, bevor Ihr Hund sie betritt.
Stellen Sie das Auto zum Ein- und Aussteigen möglichst auf ebenen Grund und abseits des fließenden Verkehrs.
Üben ohne Zeitdruck
Eine neue Treppe ist für viele Hunde ungewohnt. Üben Sie die ersten Male in Ruhe, nicht direkt vor einer Fahrt und nicht, wenn Sie in Eile sind. Führen Sie Ihren Hund an der Leine zur Treppe und lassen Sie ihn daran schnuppern.
Lassen Sie ihn anfangs nur die unteren Stufen gehen und loben Sie jeden Schritt. Ein Leckerli auf der obersten Stufe oder im Kofferraum hilft vielen Hunden. Steigern Sie dann Schritt für Schritt, bis er die ganze Treppe geht. Wird Ihr Hund unsicher, machen Sie eine Pause und versuchen es später noch einmal. Kurze Übungseinheiten mit einem guten Ende bringen mehr als lange Versuche.
Schritt für Schritt
So gewöhnt sich Ihr Hund an die Treppe
- Kennenlernenan der Leine schnuppern lassen, ohne Fahrt danach
- Untere Stufennur die ersten Schritte gehen und jeden loben
- Ganz hinaufLeckerli auf der obersten Stufe oder im Kofferraum
- Warten lernenim Kofferraum bleiben, bis die Treppe steht
- Hinunter übenlangsam Stufe für Stufe, die Leine in der Hand
Aussteigen: oft der schwierigere Teil
Viele Hunde springen nach der Fahrt aus Gewohnheit sofort aus dem Kofferraum, sobald sich die Klappe öffnet. Gerade das Aussteigen aus der Höhe ist für ältere und kleine Hunde anstrengend. Üben Sie deshalb auch den Weg nach unten.
Bringen Sie Ihrem Hund bei, im Kofferraum zu warten, bis die Treppe steht und Sie ihm das Zeichen geben. Öffnen Sie die Klappe, halten Sie die Leine fest, legen Sie die Treppe an und lassen Sie ihn dann langsam Stufe für Stufe hinuntergehen. Das Warten hat noch einen Vorteil: Ihr Hund springt nicht unkontrolliert auf einen Parkplatz oder eine Straße.
Unterwegs: den Hund im Auto richtig unterbringen
Ist Ihr Hund eingestiegen, sollte er während der Fahrt gut untergebracht sein. Eine stabile Transportbox im Kofferraum oder ein Geschirr, das mit dem Gurtsystem verbunden wird, hält ihn bei einem plötzlichen Bremsmanöver an seinem Platz. Ein Trenngitter zwischen Kofferraum und Rückbank hilft zusätzlich.
Planen Sie auf längeren Strecken Pausen ein, in denen Ihr Hund sich bewegen und trinken kann. Lassen Sie ihn bei Wärme nie im geparkten Auto zurück, auch nicht für kurze Zeit, weil sich der Innenraum schnell stark aufheizt.
Wenn Sie Ihren Hund doch heben
Manchmal geht es nicht ohne Heben, etwa bei einem Welpen, der die Treppe noch nicht kennt. Dann kommt es auf die richtige Technik an, damit weder Ihr Hund noch Ihr eigener Rücken leidet:
- Gehen Sie in die Knie, statt sich mit gestreckten Beinen nach vorn zu beugen.
- Legen Sie einen Arm unter die Brust und den anderen unter das Hinterteil Ihres Hundes.
- Heben Sie ihn nah am Körper an und richten Sie sich mit geradem Rücken auf.
- Heben Sie große oder schwere Hunde zu zweit.
Heben Sie Ihren Hund nicht an den Vorderbeinen oder am Halsband hoch.
Pflege, Aufbewahrung und Grenzen
Entfernen Sie nach der Nutzung groben Schmutz und Haare von den Stufen, lösen Sie die Befestigung und klappen Sie die Treppe zusammen. In der mitgelieferten Transporttasche bleibt sie im Kofferraum geschützt und ist beim nächsten Ausflug gleich zur Hand.
Beachten Sie die Grenzen: Für Hunde über 50 kg ist die Treppe laut Beschreibung nicht ausgelegt, und auf weichem oder unebenem Untergrund steht sie nicht fest. Hat Ihr Hund Beschwerden beim Laufen oder fällt ihm auch das Treppensteigen schwer, fragen Sie Ihre Tierarztpraxis, welche Einstiegshilfe zu ihm passt.
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