Magazin · Kinder
Babyschwimmen und Schwimmbad: was in die Badetasche gehört
Wie Sie den ersten Schwimmbadbesuch mit Baby oder Kleinkind vorbereiten, was in die Badetasche gehört und wie Sie Ihr Kind nach dem Baden schnell warm einpacken.

Das erste Mal im Schwimmbad
Warmes Wasser, viele Stimmen, der Geruch nach Schwimmbad: Für ein Baby oder Kleinkind ist der erste Besuch im Hallenbad ein großes Erlebnis. Viele Eltern beginnen mit einem Babyschwimmkurs, andere gehen zuerst ins Familienbad. In beiden Fällen hilft eine gute Vorbereitung, damit der Ausflug entspannt bleibt.
Dieser Ratgeber zeigt, was im Kurs passiert, welche Fragen Sie vorher an Kursleitung und Kinderarztpraxis stellen, was in die Badetasche gehört und wie das Umziehen gut klappt. Dazu kommt, wie Sie Ihr Kind nach dem Baden schnell warm einpacken und was hilft, wenn es nicht ins Wasser möchte.
Babyschwimmen: was im Kurs passiert
In einem Babyschwimmkurs sind Sie und Ihr Kind gemeinsam im Wasser. Eine Kursleitung führt durch die Stunde, meist mit Liedern, kleinen Spielen und Übungen, bei denen Sie Ihr Kind tragen, schaukeln oder sanft durchs Wasser ziehen. Es geht um Nähe, um Freude an der Bewegung und darum, dass sich Ihr Kind ans Wasser gewöhnt.
Die Kurse finden oft in Becken mit wärmerem Wasser statt, in kleinen Gruppen und für eine begrenzte Zeit. Wie warm das Wasser ist, wie lange eine Einheit dauert und ab welchem Alter Kinder teilnehmen, ist von Kurs zu Kurs verschieden. Diese Angaben erfahren Sie bei der Anmeldung.
Schwimmen im eigentlichen Sinn lernt ein Baby dabei noch nicht. Auch nach dem Kurs braucht es im Wasser jederzeit eine erwachsene Person, die es hält.
Vor dem ersten Termin: Fragen an Kurs und Praxis
Stellen Sie vor der Anmeldung ein paar Fragen. Bei der Kursleitung erkundigen Sie sich nach dem Alter der Kinder, der Wassertemperatur, der Dauer einer Einheit und der Gruppengröße, außerdem nach Wickelplatz und warmem Umkleideraum. Fragen Sie auch, was Sie mitbringen sollen, etwa eine bestimmte Art von Schwimmwindel.
Mit der Kinderarztpraxis oder Ihrer Hebamme besprechen Sie, ob aus deren Sicht etwas gegen den Kurs spricht, zum Beispiel nach einer Erkältung, bei gereizter Haut oder rund um einen Impftermin. Fragen Sie dort auch, worauf Sie achten sollen, wenn Ihr Kind im Wasser fröstelt oder müde wird.
Legen Sie den ersten Termin auf eine Tageszeit, zu der Ihr Kind ausgeschlafen und zufrieden ist.
Die Badetasche: was hineingehört
Packen Sie die Badetasche am Vorabend, dann fehlt am nächsten Tag nichts. Hinein gehören:
- Schwimmwindeln und ein paar normale Windeln für danach,
- Badekleidung für Ihr Kind, wenn das Bad oder der Kurs sie verlangt,
- ein großes Kapuzenhandtuch und ein zweites Handtuch als Unterlage,
- warme Wechselkleidung, Mütze und Socken für den Heimweg,
- ein Getränk und einen kleinen Snack, für Babys Milch oder Fläschchen,
- die Pflegeprodukte, die Sie zu Hause verwenden, und eine Bürste,
- einen Beutel für nasse Sachen.
Für sich selbst brauchen Sie Badekleidung, ein Handtuch, Badeschuhe und eine Münze oder ein Schloss für den Spind.
Zum Abhaken
Die Badetasche für den Schwimmbadtag
Fürs Wasser
- Schwimmwindeln
- Badekleidung, wenn verlangt
- Badeschuhe für Sie
Für danach
- Kapuzenhandtuch und zweites Handtuch
- Warme Wechselkleidung, Mütze, Socken
- Normale Windeln
Pflege und Proviant
- Pflegeprodukte von zu Hause, Bürste
- Getränk, Snack oder Fläschchen
Organisation
- Beutel für nasse Sachen
- Münze oder Schloss für den Spind
Schwimmwindel und Badekleidung
In den meisten Schwimmbädern tragen Babys und Kleinkinder, die noch nicht trocken sind, eine Schwimmwindel. Anders als eine normale Windel saugt sie sich im Becken nicht voll und quillt nicht auf. Es gibt Einwegwindeln und waschbare Schwimmhosen. Welche Variante das Bad oder der Kurs verlangt, erfahren Sie dort.
Ziehen Sie die Schwimmwindel erst kurz vor dem Gang ins Wasser an und wählen Sie eine Größe, die eng am Bein abschließt. Darüber trägt Ihr Kind, wenn gewünscht, eine Badehose oder einen Badeanzug.
Ein Neoprenanzug für Babys kann in kühlerem Wasser warm halten. Ob er im Kurs erlaubt und für Ihr Kind sinnvoll ist, klären Sie mit der Kursleitung.
Umziehen mit Baby: gut organisiert
Das Umziehen ist oft der anstrengendste Teil des Schwimmbadbesuchs. Suchen Sie sich einen Platz in einer Familienkabine oder an einem Wickeltisch und legen Sie alles in Reichweite: Schwimmwindel, Handtuch, Badekleidung. Ziehen Sie sich zuerst selbst um, solange Ihr Kind noch angezogen und warm ist.
Dann ziehen Sie Ihr Kind aus, legen die Schwimmwindel an und breiten das Kapuzenhandtuch schon für nach dem Baden aus. Bleiben Sie am Wickeltisch immer mit einer Hand an Ihrem Kind.
Zu zweit geht vieles leichter: Eine Person zieht sich um, die andere hält das Kind. Sind Sie allein, legen Sie Ihr Kind kurz in den Kinderwagen in der Kabine, während Sie die Tasche schließen.
Schritt für Schritt
Umziehen in fünf Schritten
- Platz suchenFamilienkabine oder Wickeltisch, alles in Reichweite legen
- Sich selbst zuerstselbst umziehen, solange das Kind noch angezogen und warm ist
- Kind ausziehenam Wickeltisch immer mit einer Hand am Kind bleiben
- Schwimmwindel anlegenkurz vor dem Gang ins Wasser, eng am Bein
- Handtuch bereitlegenKapuzenhandtuch ausbreiten, Kapuze nach oben, für nach dem Baden
Im Wasser: Nähe, Ruhe, kurze Zeit
Gehen Sie langsam ins Wasser und halten Sie Ihr Kind dicht am Körper. Ihre Ruhe überträgt sich: Sprechen Sie mit Ihrem Kind, singen Sie und lassen Sie ihm Zeit, das Wasser zu entdecken. Lassen Sie Ihr Kind im Wasser keinen Moment los und behalten Sie es immer im Blick.
Achten Sie auf Zeichen von Müdigkeit oder Kälte: Ihr Kind wird unruhig, quengelt, zittert oder wirkt blass. Dann ist es Zeit, aus dem Wasser zu gehen, auch wenn die Stunde noch nicht vorbei ist. Wie lange ein Baby im Wasser bleiben kann, ist verschieden. Fragen Sie dazu Kursleitung, Hebamme oder Kinderarztpraxis.
Untertauchen gehört in manchen Kursen dazu, in anderen nicht. Ob und wie es geschieht, besprechen Sie mit der Kursleitung. Drängen Sie Ihr Kind zu nichts.
Nach dem Baden: schnell warm einpacken
Nach dem Schwimmen kühlen Babys und Kleinkinder schnell aus, vor allem auf dem Weg vom Becken zur Kabine. Wickeln Sie Ihr Kind deshalb sofort in ein großes Handtuch, am besten gleich am Beckenrand.
Praktisch ist ein Kapuzenhandtuch. Die Kapuzenhandtücher von HomeKidsWorld haben ein Format von 100 × 100 cm und sind laut Beschreibung auch für die Zeit nach dem Schwimmen gedacht, im Schwimmbad oder am Strand. Die Kapuze bedeckt Kopf und nasse Haare, während Sie Ihr Kind zur Kabine tragen. Ein Baby lässt sich in das große Format ganz einschlagen, und laut Beschreibung reicht es auch für Kleinkinder. Es gibt sie in Blau, Rosa, Grün und Beige mit gleicher Größe und Ausstattung.
Tupfen Sie Ihr Kind in der Kabine trocken, auch in den Hautfalten, und ziehen Sie es zügig an. Ein zweites Handtuch auf dem Wickeltisch hält es vom kalten, nassen Untergrund fern.
Auf einen Blick
Das Kapuzenhandtuch für den Badetag
- 100 × 100 cmFormatein Baby ganz einschlagen, laut Beschreibung auch für Kleinkinder
- 4FarbenBlau, Rosa, Grün und Beige, sonst gleich
Föhnen, anziehen, trinken
Föhnen Sie die Haare Ihres Kindes nur auf niedriger Stufe und mit Abstand, und prüfen Sie den Luftstrom vorher an Ihrer eigenen Hand. Setzen Sie Ihrem Kind für den Heimweg eine Mütze auf, auch wenn die Haare schon trocken wirken.
Nach dem Schwimmen haben Kinder oft Hunger und Durst. Stillen, das Fläschchen oder ein kleiner Snack gehören deshalb in die Zeit nach dem Umziehen. Planen Sie danach etwas Ruhe ein: Viele Kinder schlafen auf dem Heimweg oder zu Hause schnell ein.
Ob und wie Sie die Haut Ihres Kindes nach dem Baden pflegen, besprechen Sie mit Hebamme oder Kinderarztpraxis. Wirkt die Haut gereizt oder gerötet, fragen Sie dort nach.
Mit Geschwisterkind ins Familienbad
Kommt ein älteres Geschwisterkind mit, braucht jedes Kind eine erwachsene Person, die ein Auge auf es hat. Ein Baby auf dem Arm und ein Schulkind im großen Becken lassen sich allein kaum gleichzeitig betreuen. Gehen Sie deshalb am besten zu zweit oder bleiben Sie in einem Bereich, in dem beide Kinder in Ihrer Nähe sind, etwa am Kleinkinderbecken.
Besprechen Sie vorher Regeln mit dem älteren Kind: nicht am Beckenrand rennen, nicht ohne Bescheid ins tiefe Wasser, beim Baby nicht spritzen. Planen Sie Pausen ein und denken Sie an ein eigenes Handtuch für das größere Kind. Das Kapuzenhandtuch ist laut Beschreibung auch für Kleinkinder und Kinder gedacht.
Wenn das Kind nicht ins Wasser möchte
Manche Kinder weinen beim ersten Mal, klammern sich fest oder wollen sofort wieder hinaus. Das kommt häufig vor. Laute Geräusche, kühle Luft und viele fremde Menschen sind für kleine Kinder eine Menge auf einmal.
Gehen Sie in kleinen Schritten vor: erst zuschauen, dann die Füße ins Wasser halten, dann auf Ihrem Arm ins Becken. Brechen Sie ab, wenn sich Ihr Kind nicht beruhigt, und versuchen Sie es an einem anderen Tag wieder. Zu Hause spielen Sie in der Badewanne gemeinsam mit Becher und Gießkanne, damit Wasser im Gesicht vertrauter wird.
Fühlt sich Ihr Kind auch nach einigen Versuchen spürbar unwohl, sprechen Sie mit der Kursleitung. Sie hat oft Ideen für einen sanfteren Einstieg.
Produkte zum Thema
- Kapuzenhandtuch Baby 100x100 cm Rosa
Angebot€24,90 - Kapuzenhandtuch Baby 100x100 cm Grün
Angebot€24,90








